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„Nimm dein Leben selbst in die Hand“ – Theaterstück „Püppchen“ zu Gast an der Uhland-Realschule

Sarah Gros und Annabella Akcal präsentierten in der Uhland-Realschule das Projekt „Püppchen“. Vor über 100 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 thematisierten sie dabei die Problematik Essstörungen. Aus zwei Teilen setzte sich die Veranstaltung zusammen. Einer 40-minütigen Theatervorführung für alle gemeinsam folgte eine persönliche Nachbereitung der Vorstellung in den einzelnen Klassen.

Im Mittelpunkt des Theaters standen zwei Mädchen aus unterschiedlichen Elternhäusern. Shirin berichtet, dass sie in einem tollen Haus wohne und ihr Vater einen tollen Job hätte. Doch sie beklagt: „Meine Eltern hatten alles. Ich hatte auch alles, nur keine Aufmerksamkeit meiner Eltern.“

Währenddessen Shirin ihren Eltern wohl nur als „Vorzeigetochter“ wichtig war, muss Lena zu Hause „funktionieren“. Ihre Eltern kümmern sich wenig um sie. Dafür muss sie zu Hause viele Aufgaben erledigen. Nie wird sie aber gefragt, wie es ihr geht und was sie möchte. Es wird einfach über sie bestimmt. Aus Scham darüber erfindet sie Ausreden, wenn sie wieder einmal wegen der Arbeit eine Einladung ausschlagen muss.

Beide Mädchen schlittern allmählich in den Teufelskreis der Sucht. Shirin hat ihr Leben so satt, dass sie magersüchtig wird. Ihre Ablehnung des Körpers spiegelt sich in ihrer Ablehnung des Lebens wider. Bei Lena ist es ähnlich. Aus Frust gerät sie immer wieder in einen Essanfall mit anschließendem Erbrechen.

Immer mehr entgleitet ihnen die Kontrolle über ihr Essverhalten. Shirin will mehr und mehr abnehmen, trotz Lenas Feststellung: „Shirin, du bist klepper dünn, fast halb tot.“ Shirin nimmt es nicht mehr wahr: „Ich kann jederzeit aufhören. Ich will es nur nicht.“ Aber Lena erkennt die Gefahr noch rechtzeitig: „Wir brauchen beide Hilfe.“ Mit welcher Person kann man vertrauensvoll reden: Eltern, Geschwister, Freunde, Lehrern oder Schulsozialarbeitern?

Im Klassenverband wurde nach der Aufführung eine Unterrichtsstunde lang das sensible und gleichzeitig drastisch dargestellte Theaterstück aufgearbeitet. Nicht nur der Unterschied zwischen Magersucht und Ess-, Brechsucht kam dabei zur Sprache, sondern weitere Arten von Süchten. „Die Heilung von Süchten ist nicht möglich, aber man kann Sucht in den Griff bekommen“, stellte die anwesende Schauspielerin Sarah Gros fest.

Auf die Frage, welches Aussehen heute wichtig sei, antworteten die Schülerinnen und Schüler, sympathisch und normal. Auch hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, negative und positive Dinge in ihrem Leben aufzuschreiben. Wertschätzendes Miteinander tut allen gut, wurde dabei klar.

Am Ende der Veranstaltung ermutigte Sarah Gros nochmals die Schülerinnen und Schüler: „Nimm dein Leben selbst in die Hand und hol´ dir in dein Leben, was zu dir passt und dann bist du nicht in Suchtgefahr“. Passend dazu hieß es im Theaterstück: „Wenn wir alle gleich wären und gleich aussehen würden, wäre es langweiliger auf der Erde“.

Organisiert hat das Projekt „Püppchen“ die Schulsozialarbeiterin der Uhland-Realschule, Bettina Spreitler. Finanziell getragen wird es von der AOK Ostwürttemberg.

 

Text und Bilder: Erik Hofmann, L

Uhland-Realschule läutet Weihnachtszeit ein – BUND erhält eine Spende von 400,- Euro

Mit einem stimmungsvoll gemalten Bild von Anna Waikner lud die Uhland-Realschule Aalen zum diesjährigen Programm zur Weihnachtszeit ein. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 präsentierten einen kurzweiligen Mix aus Musik, Tanz, Akrobatik und Theater. Lehrerin Sabina Bujnowska führte auf unterhaltsame Weise durch das 75-minütige Programm.

Zunächst boten die Geschwister Laura und Canluca Kababiyik einen Standardtanz zum Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen. In seiner Eröffnungsrede dankte Rektor Gerd Steinke allen Helfern der Veranstaltung. An diesem Abend zeigte sich, dass „unsere Schule nicht nur ein Haus des Lernens, sondern auch des Lebens“ sei. Er erinnerte auch daran, dass Weihnachten als Fest der Liebe und des Friedens leider nicht allen Menschen vergönnt sei. Frieden beginne tief im Inneren jedes einzelnen. Man dürfe den Blick für das Wesentliche nicht vergessen.

Werner Gottstein vom BUND-Ostwürttemberg freute sich über die Spende in Höhe von 400,- Euro der URS. Zustande kam sie durch den Verkauf von Upcycling-Produkten während des Schulfestes im Juli und durch Geldspenden der Gäste des Weihnachtsprogramms.

Der Begrüßung durch die Schulleitung folgten nun sieben Aufführungen. Eröffnet wurde das Programm mit einer musikalischen Weltreise. Der von den Lehrerinnen Petra Strobel und Céline Häckh geleitete Unterstufenchor erfuhr dabei einiges über Weihnachtsbräuche in Österreich, Südafrika, Spanien wie auch in Nord- und Südamerika. Diese Reise begleiteten die Schülerinnen und Schüler mit jeweils landestypischen Klängen und Tänzen sowie schwungvollen Songs. Einer der zwölf reisenden Hirten äußerte am Ende die Erkenntnis: Die Sehnsucht nach Frieden verbindet die Menschen.

Anschließend trug Raphaela Gouromichou am Flügel den feinfühligen Song „Ocean Eyes“ von Billie Eilish vor. Es folgte großartige Akrobatik von Laura Bisceglia, Katharina Traub und Zoe-Emmi Ohnhäuser.

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsgeschichte, dachten sich wohl die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c mit ihrer Lehrerin Eva Becker. Mit einer ganz eigenen Interpretation sorgten sie für viel Spaß beim Publikum. Da war zunächst der Weihnachtsmann, ein Mitbewohner auf Arbeitssuche. Dann gebar die schwangere Mary einen Sohn, der Joshi heißen soll. Er konnte Wasser zu „Hugo“ verwandeln. Drei Hirten, ein Engel und drei „Rapper-Königinnen“ kamen im Laufe der Vorstellung auch noch auf die Bühne.

Einen besinnlichen Schlusspunkt setzte Hilal Satir am Flügel. Sie spielte das Musikstück „Nefeli“ von Ludovico Enaudi. Zuvor präsentierte Finn Knüfermann am Saxofon die „Dream Sequences“.

Nach Programmende waren alle Anwesenden zum gemütlichen Zusammensein eingeladen. Die Bewirtung übernahm die Klasse 7a.

 

Text: Erik Hofmann, L
Bilder: Manfred Kajerski, FOL und Tobias Weber, RKR

 

Uhland-Realschule erhält 2500,- Euro von B. Widmann Stiftung

Die B. Widmann Stiftung hat der Uhland-Realschule eine Spende in Höhe von 2500,- Euro gemacht. Zeck der Zuwendung sei die Förderung von Bildung und Erziehung, betonte Lisa Widmann, die Vorsitzende der Stiftung. Neben der Uhland-Realschule wurden auch die Karl-Kessler-Schule Wasseralfingen und die Gemeinschaftsschule Welland sowie die Parkschule Essingen mit jeweils 2500,- Euro bedacht.

Bei der Scheckübergabe im Autohaus Widmann: v.l. Ulrich Mildenberger (Parkschule Essingen), Matthias Rehn (GMS Welland), Thomas Brunnhuber (KKS Wasseralfingen), Lisa Widmann, Michael Ruoff (Kurator) und Gerd Steinke (Uhland-Realschule)

 

Text: Gerd Steinke, RR

Bild: Schwäbische Post

Back to the roots – Manfred Kajerski feiert 40jähriges Dienstjubiläum an „seiner“ Realschule

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Realschulrektor Gerd Steinke Fachoberlehrer Manfred Kajerski die Urkunde des Landes Baden-Württemberg für seine 40-jährige Tätigkeit im öffentlichen Dienst und sprach ihm stellvertretend den Dank und die Anerkennung für seine treu geleistete Arbeit aus. Gerd Steinke würdigte in seiner Laudatio seine pädagogische Arbeit zum Wohle der ihm anvertrauten Schülerinnen und Schüler. „Ihr besonders ausgeprägtes pädagogisches Einfühlungsvermögen ist überragend und hat Sie zu einer anerkannten Lehrerpersönlichkeit gemacht“, so Steinke. Zudem lobte er seine Fähigkeit, „eine entspannte und motivierende Lernatmosphäre zu schaffen.“ „Ihr Humor, Ihre Besonnenheit und auch Ihr Enthusiasmus tun uns allen gut.“

In seinen 40 Dienstjahren hat Manfred Kajerski tatkräftig im Rahmen der Lehrerausbildung als Mentor mitgewirkt und somit vielen Lehrern den Weg in die Schule geebnet. Das traditionelle weihnachtliche Musizieren, viele Schulfeste, Skiausfahrten und Sportveranstaltungen, wie zuletzt die Aktion „Tobehalle“ zeichnen seine Handschrift und prägen das Profil der URS. Als Fachbereichsleiter in den Bereichen Sport und Technik leistet der Jubilar über Jahre hinweg wertvolle Dienste. Zudem engagiert sich der Fachoberlehrer im Rahmen der Schulentwicklung im Förderverein.

Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner dualen Ausbildung als Bauzeichner und ersten Arbeitserfahrungen im Architekturbüro Illenberger in Bopfingen hat Manfred Kajerski 1979 das Fachlehramtsstudium mit den Fächern Sport und Technik am Pädagogischen Fachseminar Schwäbisch Gmünd begonnen.

Nach Bestehen der 2. Dienstprüfung trat der Jubilar 1981 seine erste Dienststelle an der Adalbert-Stifter-Realschule in Heidenheim an, ehe er 1984 an die Schillerschule nach Aalen wechselte.

1997 führte ihn sein beruflicher Weg an die Weitbrechtschule nach Wasseralfingen. Parallel zu seiner Unterrichtsverpflichtung legte er von 2003 bis 2005 am Pädagogischen Fachseminar Schwäbisch Gmünd eine Zusatzqualifikation im Fach Bildende Kunst ab.

Seit dem Schuljahr 2008/09 war Manfred Kajerski mit 14 Wochenstunden an die URS abgeordnet, ehe er zum Schuljahresbeginn 2009/10 an seine „Realschule“ versetzt wurde, an der er 1975 die Mittlere Reife absolvierte und der er bis heute die Treue gehalten hat.

 

Text: Gerd Steinke, RR

Bild: Tobias Weber, RKR

Märchenstunde mit Ute Hommel in Klassenstufe 5

Schon Tradition hat der Besuch der Märchenerzählerin Ute Hommel an der Uhland-Realschule Aalen. Mit ihrem außergewöhnlichen Hobby führte sie alle Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse in zwei Durchgängen in die Welt der Märchen ein.

Bereits nach der Begrüßung kam eine erste Märchenfigur zur Sprache. Denn die Schülerinnen und Schüler sollten den „Schneidersitz“ einnehmen und dabei überlegen, warum der Schneider bei der Arbeit früher – so wie im Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ – so saß.

Nachdem Ute Hommel im Anschluss den Unterschied zwischen Kunstmärchen und Volksmärchen erklärte, ordnete sie das Alter von Märchen ein. Zwischen 200 Jahren (Märchen der Brüder Grimm) und mehreren Tausend Jahren (Märchen aus Mesopotamien) sollen sie alt sein. Schon lange trägt die seit 15 Jahren ausgebildete Märchenerzählerin aus Aalen wunder-same Geschichten vor. Während ihrer Ausbildung lernte sie nicht nur den Inhalt von vielen Märchen kennen, sondern auch das freie Erzählen mit alten, typisch märchenhaften Wörtern und Formulierungen.

Während jeweils zwei Unterrichtsstunden erzählte Frau Hommel drei unterschiedlich lange Märchen: „Begegnung Märchen und Wahrheit“, „Der Eisenhans“ sowie „Das Eselein“. Anschließend untersuchten die Zuhörer die Märchen: Wie fängt das Märchen an? Wie ist das Märchen aufgebaut? Wofür stehen die einzelnen Figuren? Wie enden Märchen und welche Botschaft vermittelt ein Märchen? Schnell wurde klar: Märchen sind auch heute noch aktuell und hilfreich.

Das Gute und Vernünftige siegt – zumindest im Märchen. So kann man durch Märchen viel lernen. Die geheimnisvolle Raumgestaltung sowie der Gong der Klangschale erleichterten den Schülerinnen und Schülern das Eintauchen in die Märchenwelt. Eine kleine Imbiss-Pause mit Lebkuchen und Obst sorgte für anhaltende Konzentration.

Eingeladen wurde Ute Hommel von den Organisatoren des Märchen-Projekts, Christine Baumann-Storer und Bettina Spreitler, von der Schulsozialarbeit der Uhland-Realschule. Finanziell getragen wurde diese Veranstaltung je zur Hälfte von der Schulsozialarbeit und dem Förderverein der URS. Ute Hommel gehört der Erzählergemeinschaft Ostalb „Märchenbrunnen“ an.

 

Text und Foto: Erik Hofmann, L

Im Namen des Gesetzes – Schülerinnen und Schüler besuchen das Amtsgericht Aalen

Im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts besuchten die Klassen 8a und 8d mit ihren Lehrern, Michaela Veil, Manuela Waltersdorf und Dirk Ströbel, das Amtsgericht in Aalen. Die Schülerinnen und Schüler folgten sehr interessiert dem Verlauf des Strafprozesses, der einen Fall von Körperverletzung sowie Beleidigung zum Gegenstand hatte.

Im Anschluss nahm sich Amtsgerichtsdirektor Martin Reuff noch Zeit, Fragen der Schülerinnen und Schüler anschaulich, altersgerecht und allgemein verständlich zu erläutern.

 

 

Text: Michaela Veil, RL’in
Bild: Dirk Ströbel, L’in

Neuntklässler haben Lust auf MINT-Berufe

Interesse wecken an den MINT-Berufen. Ausgerichtet auf dieses Ziel fand für alle Neuntklässler in der Uhland-Realschule eine Info-Veranstaltung statt. Dabei führte das Referenten-Team, Biologin Jasmin Friedrich und Geograf Michael Müller, durch das Programm „Coaching4Future“.

Unterstützt durch Multimedia (Videoclips usw.) informierten die beiden MINT-Experten über Ausbildungs-, Studien- und spätere Berufsmöglichkeiten im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Je näher das Ende der Schulzeit kommt, um so dringlicher stellt sich die Frage: Wie geht es weiter nach der Mittleren Reife und welcher Beruf passt zu mir? Der MINT-Bereich mit seiner Zukunftsorientierung umfasst eine Fülle von Ausbildungsangeboten – auch für Mädchen.

Im Verlauf der Veranstaltung wählten die Schülerinnen und Schüler aus sechs Themenfeldern (Wohnen, Mobilität, Gesundheit, Arbeit, Lifestyle, Umweltschutz) zwei aus. „Mobilität“ stieß dabei auf großes Interesse. Dieses MINT-Themenfeld beschäftigt sich mit den „Antrieben der Zukunft“. Neue Fortbewegungsmittel sollen billig, sparsam, umweltschonend und schnell sein.

Beispielsweise ist „Hyperloop“ eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Rohrpost-Technik. Für Deutschland sei eine 2.000 Kilometer lange Teststrecke geplant, für die ein „Zug“ nur 140 Minuten benötigen soll, so die Referenten. Herausforderung: Je größer das Vakuum in den Röhren, desto schneller der Zug.

Zu jedem Themenfeld gehören passende Ausbildungen bzw. Berufe. Auf „Mobilität“ bezogen sind das Karosserie- und Fahrzeugbautechniker, Technischer Systemplaner, Elektroniker sowie Maschinen- und Antriebstechniker.

Bevor die Schülerinnen und Schüler Anschauungsmaterial (Nanotape oder Virtual-Reality-Brille) selbst in die Hände nehmen durften, gingen Jasmin Friedrich und Michael Müller noch auf den Begriff „Bionik“ ein. Er steht für Biologie und Technik. Erscheinungen und Abläufe in der Natur sind hierbei Vorbild für eigene technische Entwicklungen.

Helga Keiser-Rehn, Berufsbegleitung vom Landratsamt Aalen, nahm ebenso wie Christine Rossow, Berufsberaterin der Agentur für Arbeit, an der Veranstaltung teil.

„Coaching4Future“ ist ein Programm der Baden-Württemberg-Stiftung, unterstützt von der Bundesagentur für Arbeit und Südwestmetall. Hintergrund dieser Veranstaltung ist nicht nur der Wandel am Arbeitsmarkt, sondern auch der aktuelle Fachkräftemangel in diesem Berufsfeld.

 

Text: Erik Hofmann, L

Fotos: Felix Eckardt, RL

 

Tipps rund um das Bewerbungstraining

Am Methodentag wurde zum ersten Mal als Alternative zum Besuch der Infoveranstaltung an den beruflichen Gymnasien ein Bewerbungstraining angeboten. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 bekamen Tipps und Antworten auf ihre Fragen zu den jeweiligen Phasen des Bewerbungsverfahrens um eine Ausbildungsstelle.

Die Bildungsbegleiterin an der Schule, Helga Keiser-Rehn, erklärte den Schülerinnen und Schülern, auf was es bei einer guten und dann hoffentlich auch erfolgreichen Bewerbung ankommt und wie es gilt, Fehler dabei zu vermeiden.

Wie ein Auswahltest abläuft erfuhren die Teilnehmer von Christine Rossow, Berufsberaterin an der URS. Nach der Theorie kam die Praxis – es war gar nicht so einfach, die Aufgaben des Einstellungstests in der vorgegebenen Zeit richtig zu lösen.

Manuela Trinkhaus, die Ausbildungsleiterin bei der Kreissparkasse Aalen, nahm die Schülerinnen und Schüler mit in ein Vorstellungsgespräch, das live geführt und dann auch besprochen wurde. Jan spielte nach „Regievorgabe“ die Rolle eines Bewerbers um die Ausbildungsstelle als Bankkaufmann – danke dafür!

Beim abschließenden Film „Joe geht zum ersten Vorstellungsgespräch“ – eine schlechte und eine gute Variante wurden gezeigt – konnten die Schülerinnen und Schüler ihr neues Wissen gleich einbringen und die Fehler, die Joe dabei macht, wurden souverän erkannt.

 

Text: Christine Rossow, Berufsberaterin an der URS

Bild: Bundesagentur für Arbeit © Jens Auberg 2018/19 Berufsberatung der Agentur für Arbeit Hameln

Anna spricht über die Gefahren des Drogenkonsums

Im Rahmen der schulischen Suchtprävention und auf Einladung der Schulsozialarbeit besuchte erstmals Anna die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 der Uhland-Realschule Aalen. Anna kennt nicht nur sämtliche Arten von Drogen, sondern weiß auch, wie sie wirken und welche Gefahren von ihnen ausgehen. Als Jugendliche war sie selbst drogenabhängig.

So unterteilte sie ihre Veranstaltung in einen Film- und einen Gesprächsteil. Zunächst sahen die rund 80 Schülerinnen und Schüler die Dokumentation „Kindheit unter Drogen – Annas Weg zurück im Leben“. Sie zeigte in bedrückender Weise ihr junges Leben als Drogenabhängige und ihr schwieriges familiäres Umfeld.

Daran anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Fragen über den Film, ihre Person und das Thema zu stellen. Anna beschrieb dabei den Mechanismus der Sucht. Als Konsument erlebe man Drogen zunächst angenehm betäubend. Negative Gefühle und schlimme Lebenslagen würden ausgeblendet. Jemand, der an diesem Punkt angelangt ist, sollte sich rechtzeitig Hilfe holen. Auch an der URS wäre das über die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulsozialarbeit als Ansprechpartner möglich, betont sie.

Im weiteren Verlauf der Gesprächsrunde gab die Referentin zusammen mit den SchülerInnen einen Überblick über die verschiedenen Arten von Drogen. Neu war dabei vielen, dass die meisten Menschen an Tabak- und Alkoholkonsum sterben.

Egal welche Droge: Sie gaukeln immer etwas vor und hinterlassen zum Teil schwere Schäden im psychischen und physischen Bereich. Beispielsweise würde Crystal Meth Haut, Augen und Zähne zerstören und den Alterungsprozess beschleunigen. LSD würde Halluzinationen bis hin zu Wahnvorstellungen auslösen. Solche Schädigungen können ein Leben lang bleiben, mahnt Anna. Abschließend stellt sie noch klar, dass Besitz und Konsum von Drogen illegal ist und strafrechtlich verfolgt wird.

Ermöglicht wurde diese Veranstaltung durch finanzielle Unterstützung vom Förderverein der Uhland-Realschule und der Schulsozialarbeit der Stadt Aalen.

 

Text: Erik Hofmann, L

Foto: Felix Eckardt, RL

Soziale Medien – Fluch und Segen

„Soziale Medien – Fluch und Segen“: Mit diesem Thema beschäftigten sich Medienreferent Uli Sailer und die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 der Uhland-Realschule im Rahmen eines Workshops. Auf sehr unterhaltsame und auch anschauliche Weise wurden die Schülerinnen und Schüler vor so manche unliebsame Tatsache gestellt.

Ohne dabei den Zeigefinger zu erheben, wies Uli Sailer auf die Gefahren hin, wenn die Kinder beispielsweise Whatsapp oder Facebook nutzen. Desweiteren erklärte er, was ein Handy preisgeben kann, wenn man sich in ein freies WLAN einloggt. Er empfiehlt, das WLAN am Handy auszuschalten, sobald man seine persönlichen Bereiche verlässt. „Sein WLAN anzulassen, ist ungefähr so, wie wenn man das Haus verlässt und die Haustür offen stehen lässt“, so Uli Sailer, der auf dem Gebiet „Mediennutzung und Medienbildung“ ein alter Hase ist.

Im Übrigen erfuhren die interessierten Schülerinnen und Schüler noch, wie lange Google Daten, wie beispielsweise Surfgewohnheiten, speichert. Mit ein paar lustigen Anekdoten erzählte er noch, wie man als Hacker Alexa und Siri zum Ausplaudern von Familieninternas verführen kann.

Am Ende verwies er auf seine Homepage www.uli-sailer.de, für alle, die sich weiter informieren möchten oder auch für diejenigen, denen eine der zahlreichen Stolperfallen im Netz zum Verhängnis wurde. In solchen Fällen wurde Uli Sailer schon oft zum wertvollen Informations – und Ansprechpartner. Er arbeitet nunmehr seit 20 Jahren als Medienreferent und informiert in Vorträgen und Workshops Schüler, Lehrer und Eltern über die Chancen, Möglichkeiten und auch Risiken der sozialen Medien.

Dieser Workshop wurde von der Schulsozialarbeit, Frau Baumann-Storer und Frau Spreitler, organisiert. Für die finanzielle Umsetzung danken wir dem Förderverein.

 

Text: Gerd Steinke, RR

Fotos: Tobias Weber, RKR